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Tag 16-20, Tallinn

September 26, 2013

Tag 16, 28.7, Riga-Pärnu

Weil ich meine Fahrradtour ja leider gezwungernermaßen abbrechen musste, trampte ich weiter. Ich nahm den Bus raus aus Riga. Ich hatte jedoch keine Ahnung, wo ich für einen guten Platz aussteigen musste und irgendwann verließ der Bus dann die Schnellstraße und ich musste mit demselben Bus wieder zurückfahren. So hat mich die Faulheit ein mehrere Dutzend Minuten gekostet.

Aber da mich dann der Chef einer Schiffsbaufirma bis nach Pärnu mitnahm, war das dann Schnuppe.

An der Lettisch/Estnischen Grenze ist anstatt des normalen Schildes der EU-Flagge und den Geschwindigkeitsbegrenzungen ein McDonald’s Schild angebracht. In Tallinn wurde mir gesagt, die Esten hätte ihre Seele an McD verkauft.

In Pärnu habe ich mein Zelt an einem Fluss (Pärnu jogi) und verbrachte den Abend mit einem Bad und ein paar Bierchen und zwei russisch-stämmigen, die auf Grund des Kuddelmuddels nach dem Zerfall der Sowjetunion, der Unabhängigkeit der Baltischen Staaten, ihren Russischen Wurzeln und Wohnsitzen in Estland zu Staatenlosen wurden.

Tag 17, 29.7, Pärnu-Tallinn

Nach einem morgendlichen Flussbad und Frühstück nahm mich eine junge Mutter, die später am Tag mit Freunden nach Rumänien mit dem Auto fahren würde, in ihrem Audi A4 bis Tallinn

Der erste Tag in Tallinn war nicht wirklich eine Freude. In einem Park einer Kirche sitzend suchte ich fast den ganzen Tag nach CouchSurfern, hatte aber nicht so viel Erfolg wie in Warschau. Mein eReader gab den Geist auf, sodass alle Bücher gelöscht waren und das WLAN nicht mehr funktionierte.

Nunja also begab ich mich notgedrungen in ein Hostel mit riesigem Schlafraum. Zum Abschluss des Tages gönnte ich mir dann aber noch meinem Geschmack ein Erfolgserlebnis – der Falafelburger von Hesburgers war wirklich lecker.

Tag 18, 30.7, Tallinn

Ich verließ das Hostel noch am Morgen und verstaute meinen Gepäck am Bahnhof und lief durch die beschauliche und schöne Altstadt von Tallinn (Toompea genannt), die auf einem Hügel gelegen ist und besuchte das Schiffsmuseum.

Als ich damit fertig war, habe ich immer noch nichts von jemanden von CouchSurfing gehört und alle Hostels waren mittlerweile wegen eines Konzerts voll.

Zum Glück rief I. um 21Uhr an und “rettete” mich vom Schlafen im Park, sodass ich bei ihr und ihrem Mitbewohner Imre in der Wohnung schlafen konnte.

Tag 19, 31.7, Tallinn

Ich machte wieder eine Stadtbesichtigung und konnte mir 2 Days in New York am Nachmittag gratis anschauen. Abends briet ich Eierkuchen für alle.

Tag 20, 1.8, Tallinn

Die meiste Zeit des Tages verwendete ich auf das Wiederherstellen der Daten meines eReaders. Nachmittags gingen I. und ich zum richtigen Schiffs- und Maritimmuseum. Es war im Gegensatz zu dem vorherigen interessanter, interaktiver und sehr schön gestaltet.

Abends tranken I., Imre und deren Freund im berühmten Restaurant OldeHansa Honigbier, welches OK war, aber nicht sehr besonders. Danach gingen in die bekannte Valli Baar und tranken dort einen Millimallika (Feuerqualle). Der Drink war wirklich gut und wurde aus einer Vodkasorte, und Tabasco gemixt.

Dann gingen wir zu einer Freiluftbar tranken Bier und spielten Tischtennis.

<Vorheriger (Riga)Nächster (St. Petersburg)>

<Vorheriger (Riga)Nächster (St. Petersburg)>

From → Baltikum, Trampen

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